Wer ist der Typ hinter der Kamera?

Hi,
schön das du auf meinem Blog vorbei schaust. Das freut mich sehr.
Also dann, wer ist jetzt der Typ hinter der Kamera und wo kommt er her? 🙂
Dann lass uns doch mal zurĂŒck ins Jahr 1985 gehen, denn da wurde ich in Homburg/Saar geboren und seit diesem Tag höre ich auf den Namen Christian. Aufgewachsen bin ich in Waldmohr, ein Ort mit ca. 6000 Einwohnern aus dem Kreis Kusel in dem ich heute auch immer noch lebe.

Schon frĂŒh zeigte sich in meiner Kindheit meine kreative Ader. Meine Eltern erzĂ€hlen mir immer wieder wie gerne ich malte und auf die ausgefallensten Ideen kam. So bemalte ich meine KinderzimmerwĂ€nde mit Buntstiften oder verschönerte den Innenraum des Autos meiner Mutter mit ihrem schönen roten Lippenstift. Da hat sie sich damals bestimmt riesig gefreut ;). Ich könnte noch viele weitere Kunstwerke dieser Art aufzĂ€hlen, diese wĂŒrden aber den Rahmen sprengen.

Als es soweit war, dass ich alleine das Haus verlassen durfte, trieb ich mich viel mit Freunden im Wald herum. HĂŒtten bauen, Cowboy und Indianer spielen und solche Sachen die man “frĂŒher” halt gemacht hat.
Mit ca. 13 Jahren entdeckte ich das Skateboard fahren und die Musikrichtung Hip Hop fĂŒr mich.Samy Deluxe “fetter flow”, so wollte ich auch sein. Eugen, einer meiner besten Freunde von damals war von dieser Art Kunst mindestens genauso begeistert wie ich. Perfekt. Also besorgten wir uns Mikrophone und einen Kassettenrekorder, schrieben Texte und rappten los was das Zeug hĂ€lt. Unsere Musik kam gut an und die Leute feierten es. Bis heute noch wird ab und zu das Mic ausgepackt.
Mit Liebe zur Sache und Spaß daran 🙂
Dann irgendwann ging der Ernst des Lebens los. Nach meiner schulischen Ausbildung machte ich eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker. Jetzt fragen sich bestimmt viele “Wieso KFZÂŽler?” Frag ich mich heute auch :).
Schon immer schraubte ich auch gerne, war ein Macher und wollte Sachen erschaffen, selbst bauen und basteln. Ist ja irgendwo auch ein kreativer Beruf. Nein, ich weiß es selbst nicht genau wieso nicht gleich einen Beruf in der Richtung, wie ich ihn heute ausĂŒbe. Ich glaube es lag einfach daran, dass es damals nicht so viele Möglichkeiten gab wie es sie heute gibt. Durch die digitale Entwicklung eröffneten sich viele Kreative Berufe im Internet und ganz neue Berufsfelder.

So, langsam kommen wir mal zur Sache 🙂
Denn nach meiner Ausbildung wechselte ich in die Automobilindustrie. Und genau dort kam ich zum ersten mal mit meiner heutigen Leidenschaft in BerĂŒhrung. Mein damaliger Arbeitskollege Horst G. fotografierte schon lĂ€nger und erzĂ€hlte mir immer davon und zeigte mir Bilder die er gemacht hatte. Ich war begeistert was man alles so mit einer Kamera anstellen konnte.
Also kaufte ich mir meine erste eigene Kamera. Ein Einsteigermodell von Nikon. Um genau zu sein eine APSC Kamera, die Nikon D5300. Zu Anfang, wie es glaube ich gefĂŒhlt jeder FotoanfĂ€nger macht, musste alles als Motiv herhalten was einem in den Weg kam. Mein Interesse und das streben danach besser und besser zu werden war so groß, dass ich innerhalb von ca. 6 Monaten mit meiner Kamera schon an ihre Grenzen kam und ich weitermachen wollte. So kam es dann vom einen zum anderen und ich kaufte die nĂ€chste Kamera, das nĂ€chste Objektiv, noch eine Kamera und ein Blitz und so weiter. Doch es ist nicht alleine das Equipment, nein im Gegenteil, heute sage ich “ich fotografiere mit jeder Kamera tolle Bilder. Ich musste lernen mein Auge zu entwickeln, die Sachen besser erkennen und zu sehen. Es folgten Workshops, Seminare und viele Online und DVD Kurse im Bereich der Fotografie und Bildbearbeitung. Des weiteren schloss ich erfolgreich ein Fernstudium als Grafik- und Webdesigner ab.
Mit der Zeit entwickelte ich meinen eigenen Bildstil, meine Handschrift. Meine Bilder sollten auffallen, anders sein, berĂŒhren und nicht dem Standard entsprechen. Und plötzlich fiel ich in der Menge auf und die ersten Anfragen fĂŒr AuftrĂ€ge ließen nicht lange auf sich warten.Meine Arbeiten fĂŒr Kunden wurden immer mehr und 2016 entschied ich mich den Schritt zu gehen, ein Nebengewerbe als Fotograf, Filmemacher und Webdesigner zu grĂŒnden.

2018 war es dann soweit. Ein großer Traum ging in ErfĂŒllung.
Ich machte mich mit meinem Nebengewerbe komplett selbststĂ€ndig. Seit dem arbeite ich fĂŒr viele verschiedene Kunden und mache anderen Menschen mit meiner Leidenschaft die zu meinem Beruf wurde eine Freude.

Ich danke dir fĂŒr deine Zeit die du dir genommen hast um meinen ersten Blogbeitrag zu lesen. In Zukunft werden viele weitere BeitrĂ€ge folgen. Ich möchte euch auf meine Reise mitnehmen und so viel wie möglich mit euch teilen.

 

Liebe GrĂŒĂŸe
Christian